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Ägypthen 5000 Jahre vor unserer Zeitrechnung begannen die in Ägypten herumziehenden Nomaden entlang des Nildeltas zu siedeln und bildeten so die Keimzelle einer Gesellschaft, die sich im Laufe der nächsten Jahrtausende zu einer der bedeutendsten Hochkulturen der Antike entwickelte. Mit der Vereinigung von Ober- und Unterägypten entstand unter der Herrschaft der Pharaonen ein mächtiger, gut durchorganisierter Staat. Weitläufige Paläste und Tempelanlagen sowie riesige Pyramiden und Sphingen sind imposante Zeugnisse dieser untergegangenen Prachtentfaltung, die nicht nur Archäologen in ihren Bann zieht. Dieser Band führt den Leser von der Gründung des Pharaonenreichs durch König Menes über die Blütezeit unter den Herrschern Thutmosis und Ramses bis zu Kleopatra, deren Tod im Jahre 30 v. Chr. das Ende einer einzigartigen Zivilisation markiert. Im Laufe der rund 3000jährigen Geschichte erreichten die Ägypter ein ausgesprochen hohes kulturelles Niveau, das noch folgenden Zivilisationen als Maßstab galt. Neben den einzigartigen architektonischen Leistungen der Ägypter und ihrer künstlerischen Meisterschaft, die sich etwa in den Wand- und Vasenmalereien, den Skulpturen oder Goldschmiedearbeiten widerspiegeln, stehen auch ihre großen wissenschaftlichen Errungenschaften, etwa in der Medizin oder Astrologie. |
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