Otto von Guerickes Luftpumpe mit Halbkugel Während des Reichstages zu Regensburg im Jahre 1654 führte Otto von Guericke seine Vakuumexperimente erstmals öffentlich vor. Die von ihm erfundene Methode zur Bestimmung des Luftdrucks zählt zu den bedeutendsten physikalischen Experimenten und war Grundlage für die Vervollkommnung der Vakuumtechnik durch spätere Naturforscher. Ab 1656 führte Guericke mit der Vakuumluftpumpe seine "Alten und Neuen Magdeburger Experimente" durch, die bei Gaspar Schott "Mechanica hydraulico pneumatica" 1657 und "Technica curiosa" 1664 ausführlich beschrieben sind. Dazu gehörten u.a. die Versuche mit den kleinen und großen Magdeburger Halbkugeln, dem Magdeburger Thermometer sowie dem "Magdeburger Wettermännchen".Am Ende seiner Untersuchungen zu den Wirkkräften zwischen den Planeten beweist von Guericke, dass sich die Gestirne in nichts anderem befinden als im unbegrenzten leeren Raum: "Es hat also jegliches Ding seine Stätte im Nichts". |