Gute Straßen bis ins kleinste Dorf Als in den 1950er Jahren die Massenmotorisierung in Deutschland einsetzte, folgte die Verkehrspolitik zunächst keiner übergreifenden Planung. Bund, Länder und Gemeinden kämpften um die Priorität für die von ihnen betreuten Straßen. Diese Konflikte und die daraus resultierende Politik und Praxis analysiert Alexander Gall am Beispiel des ländlichen Bayerns. Neben der Angebotsseite der Verkehrspolitik untersucht er mit den Berufspendlern auch die Nachfrageseite und erschließt damit den Wandel des Dorfes von einer autarken Lebensund Wirtschaftsgemeinschaft zur Wohngemeinde. |