Kekulés Traum - Von der Benzolformel zum Bonner Chemiepalast

Kekulés Traum - Von der Benzolformel zum Bonner Chemiepalast

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Sonderausstellung im Deutschen Museum Bonn vom 14. Juli 2011 bis zum 26. Februar 2012 anlässlich des »Internationalen Jahres der Chemie.

August Kekulé gehört in Bonn zum wenig beachteten Inventar. Still steht sein Denkmal seit 1903 vor »seinem« Institut in der Meckenheimer Allee. Dort – im damals größten chemischen Institut der Welt - lehrte und forschte Kekulé von 1867 bis zu seinem Tod 1896. Allzu bekannt ist er heute aber nicht mehr – zu Unrecht: Kekulé war einer der originellsten und einflussreichsten Chemiker des 19. Jahrhunderts!

August Kekulé (1829 – 1896) revolutionierte 1865 die Chemie. Mit der Entschlüsselung der chemischen Struktur des Benzols – heute noch präsent als Gefahrenhinweis auf Zigarettenpackungen und als Bestandteil des Benzins – gelang ihm eine wissenschaftliche Sensation. In den folgenden Jahrzehnten wurde unsere Welt bunter, denn Kekulés theoretische Vorarbeit ermöglichte in der Folge die massenhafte und preiswerte Herstellung synthetischer Farbstoffe. 1890 verblüffte Kekulé seine Zeitgenossen mit einer kuriosen und für die Vertreter der exakten Wissenschaften eher ungewöhnlichen Geschichte: Die Ringform des Benzols sei ihm im Traum erschienen.

Die Sonderaustellung »Kekulés Traum« stellt den Chemiker und Menschen im Kontext seiner Zeit vor. Sie schöpft aus dem umfangreichen Nachlass Kekulés, der nun im Archiv des Deutschen Museums in München bewahrt wird. Zahlreiche Originalexponate und interaktive Demonstrationen laden zu einer fesselnden Expedition in die Wissenschaftsgeschichte ein und zeigen: Kekulé war mehr als ein Träumer!

In einzelnen Ausstellungseinheiten werden die fundamentalen Fragestellungen der Chemie anschaulich und interaktiv erläutert: Wie kann man den »Bauplan« einzelner Substanzen entschlüsseln? Wie gelingt es, ihre Eigenschaften zu verändern? Dabei erschließt sich schnell die Bedeutung der Forschungen Kekulés. Welche Rolle Modelle bei der Vermittlung chemischer Theorien spielen, kann jeder Besucher be-greifen! Weitere Themen sind die Entwicklung der Farbstoffindustrie und des chemischen Forschungsstandortes Bonn bis heute. Aktuelle Anwendungsbeispiele wie organische Photovoltaik und organische LEDs runden die Ausstellung ab.

189 Seiten

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