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Junkers Flugtriebwerke Hugo Junkers war nicht nur der Pionier des Ganzmetall-Flugzeugbaus, sondern er entwickelte seit Beginn der zwanziger Jahre auch sehr erfolgreiche Flugmotoren. Nach den ersten 6- und 12-Zylinder-Typen L5 und L 88, die vor allem in Verkehrsflugzeuge eingebaut wurden, folgten in den 30er Jahren die 12-Zylinder Jumo 210, 211 und 213. Diese Junkers-Flugmotoren wurden nicht nur in den eigenen Flugzeugen eingebaut, sondern auch in verschiedensten Jagd- und Kampfflugzeugen anderer deutscher Hersteller. Die Entwicklung des fortschrittlichen und leistungsstarken Jumo 222 konnte vor Kriegsende allerdings nicht mehr ganz abgeschlossen werden. Zu den großen Leistungen von Hugo Junkers gehörte, dass er als erster Motorenhersteller sparsame und zuverlässige Flugdieselmotoren herstellte. Die 6-Zylinder vom Jumo 4 über den Jumo 205 bis zum Jumo 207 arbeiteten im Zweitakt-Gegenkolbenprinzip und bewährten sich in vielen zivilen und militärischen Langstrecken-Flugzeugen. Ende der dreißiger Jahre lief bei Junkers auch die Entwicklung von Strahltriebwerken an. Das Jumo 004 wurde zum ersten Jet-Triebwerk der Welt, das in großer Serie produziert und in den meisten deutschen Strahlflugzeugen eingebaut wurde, wie beispielsweise in der Me 262, Ar 234 und Ju 287. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten Junkersingenieure zunächst in Russland und dann in der ehemaligen DDR neue Strahltriebwerke und Propellerturbinen. Dieses reich illustrierte Buch ist die erste umfassende Dokumentation aller bei Junkers entwickelten Flugtriebwerke. Damit wird eine Lücke in der Darstellung der deutschen Luftfahrtgeschichte geschlossen. |
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