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Stirlingmotor Modell A Geschichtliche Entwicklung des Heißluftmotors Zu einer Zeit, wo durch Elektronik die technische Weiterentwicklung bestimmt ist, wächst ständig das Interesse an Maschinen aus der Zeit des Beginns der technischen Revolution. Eben in dieser Epoche gab es neben den großen Fabriken auch kleinere gewerbliche Einheiten, die nach einer anspruchslosen und wirtschaftlichen Antriebsquelle für ihre Be- und Verarbeitungsmaschinen suchten, welche unabhängig von Gas-, Preßluft- und Wassernetzen zu jeder Zeit Energie abgeben konnten. Diesem Anliegen kam in der Zeit von Anfang bis Ende des 19. Jahrhunderts der Heißluftmotor in seinen unterschiedlichen Ausführungen entgegen. Mit seinen Leistungen von 0,25 bis teilweise auch mehr als 8 PS dienten sie zum Antreiben von Nähmaschinen bis hin zu Maschinen der Metallverarbeitung, Buchdruckerei, Landwirtschaft und auch zum Pumpen von Wasser. Praktisch konnten diese Maschinen in jeder Etage von Gebäuden aufgestellt werden, sofern ein Schornsteinanschluß vorhanden war. Zur Bedienung einer solchen Maschine waren nicht mehr Kenntnisse notwendig, als zur Bedienung eines Stubenofens. Außerdem ging von diesen Maschinen kaum eine Lärm- oder Geruchsbelästigung aus. Ein weiterer Vorteil war die Krafterzeugung durch äußere Verbrennung, die nicht an einen bestimmten Brennstoff gebunden war. Man konnte die nötige Betriebswärme durch Verbrennen von Holz, Torf, Stein- oder Braunkohle erreichen. An Versuchen, auch Kleindampfmaschinen für das Gewerbe herstellen zu wollen, hat es nicht gefehlt. Daß solche An von Antiebsmaschinen keinen Einzug ins Kleingewerbe hielten lag daran, daß sie unwirtschaftlich arbeiteten und für die Bedienung der Maschine, vornehmlich des Hochdruckkessels, Berechtigungen erlangt werden mußten. Auch nahmen viele Interessenten Abstand vom Kauf einer solchen Kleindampfmaschine, da sich die Kunde der vielen Kesselexplosionen durch Fehlbedienung schnell herumsprach. Erst als um 1860 EIienne Lenior den ersten Gasmotor mit innerer Verbrennung baute, wurde damit eine weitere Kraftquelle für die Industrie und das Kleingewerbe erschlossen. Doch erst eine Erfindung von Nicolaus Otto, im Jahr 1876, brachte den durchschlagenden Erfolg dieser Kraftmaschinen. Diese Maschine komprimierte das angesaugte Brennstoff-Luft-Gemisch, zündete es danach, damit es sich ausdehnen Arbeit leistet. Nach Verbreitung dieser Maschinen, die nach dem Otto-Prinzip arbeiteten, und deren weitere technische Vervollkommnung, wurden die Heißluftmotoren bis auf wenige Ausnahmen Ende des 19. Jahrhunderts verdrängt. Die Elektrifizierung der Industrie und des Kleingewerbes taten ein übriges dazu. Der letzte Heißluftmotoren soll um 1930 in den USA von der Firma Rider gebaut worden sein. Um diese Zeit wurde auch die Produktion von Heißluftmotoren in Deutschland für längere Zeit eingestellt. |
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