Bausatz Sonnenplanetarium nach Eudoxos

Bausatz Sonnenplanetarium nach Eudoxos

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Sonnenplanetarium nach Eudoxos

Mit dem vorliegenden Modell kann man die Sonnenbewegung vorführen, wie sie vom Beobachter aus (d.h. geozentrisch) erlebt wird. Die Erde wird dabei als ruhend im Weltzentrum angenommen, während die Sonne sich mit zwei gegeneinander um 23 1/2 Grad versetzten Kreisbewegungen um die Erde dreht. Die eine Drehung (im Modell die äußere) erfolgt in 24 Stunden, die andere (im Modell die innere) in einem Jahr. Man erhält die richtigen Auf- und Untergangsorte der Sonne am Horizont, ihre Mittagshöhe, die Tages- und Nachtlänge, eine Abschätzung der Dämmerungszeiten und vieles mehr, alles für jede gewünschte geographische Breite auf der Erde.
Das Modell geht auf die Weltvorstellung des Griechen Eudoxos (4. Jahrhundert v. Chr.) zurück, für den um die zentrale Erde unsichtbare Kugelschalen rollten, für jeden Planeten (neben der Sonne damals Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn) zwei bis vier. Auf jeweils einer dieser Kugelschalen war der Planet befestigt. Die allerletzte Kugelschale trug alle Fixsterne. Kreisbewegungen waren in der griechischen Astronomie die einzige erlaubte Bewegungsform am Himmel. Dieser Himmelsbereich (vom Mond bis zu den Fixsternen) wurde im Gegensatz zum Erdbereich als vollkommen angesehen.
Unabhängig von seinen wichtigen historischen Wurzeln gibt das Modell auch heute noch die Bewegung der Sonne phänomenologisch richtig wieder. Es kann ferner zu Reflexionen über Bezugssysteme in unserem Kosmos benutzt werden. Die zwei Bewegungen der Sonne nach Eudoxos sind in der Tat geometrisch äquivalent den zwei Bewegungen der Erde nach Copernicus.

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